Eingewöhung

Besonders in den Krippen legen wir großen Wert auf eine behutsame Eingewöhnung. Wir gewöhnen immer nur ein Kind zur Zeit ein. Eine Erzieherin begleitet verbindlich den Eingewöhnungsprozess. Diese Zeit wird gemeinsam mit den Eltern und dem Kind gestaltet, wenn möglich immer mit dem gleichen Elternteil.

Die ersten Tage bleibt das Kind mit dem Elternteil zusammen in der Gruppe, um sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Dies ist dann auch für die Eltern die Gelegenheit, die Gruppe, die Erzieherinnen und ihre Arbeit kennenzulernen. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Eltern und Erzieherinnen ist Grundlage für eine gelingende Eingewöhnung. Dem folgen nach und nach kurze Trennungsphasen.

Das Tempo und Ausmaß der Trennungen ergeben sich aus den Reaktionen des Kindes, wir orientieren uns dabei immer am Tempo des Kindes. Wenn das Kind zur Erzieherin eine Beziehung aufgebaut hat, in der es sich bei Trennungsschmerz trösten lassen kann, werden die Zeiten ohne Eltern in der Kita länger. Erst wenn das Kind den ganzen Vormittag gut in der Kita bleiben kann, wird es dann auch dort schlafen.

Gewöhnlich dauert dieser Prozess zwischen 3 und 6 Wochen, wobei die Eingewöhnung des Kindes nach der gelingenden täglichen Trennung von den Eltern noch weitergeht, bis es sich wirklich sicher, vertraut und aufgehoben zu fühlt und tragfähige Beziehungen zu Erzieherinnen und Kindern aufgebaut hat.